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Ein Taktgeber im Beruf und in der Band

Dirk Gehrke ist Mitarbeiter im Ambulant Betreuten Wohnen. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug in einer Band, mit der er durch die Republik und das benachbarte Ausland tourt. In der Nr. 5 unseres Magazins „miteinander“ haben wir ihn vorgestellt:

Er hat einen ungewöhnlichen Arbeitsrhythmus, und das findet er gut: „Dieser Job passt perfekt zu mir“, ist Dirk Gehrke überzeugt. Als Teilzeit-Mitarbeiter im Ambulant Betreuten Wohnen der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) geht sein Dienst los, wenn andere sich auf den Feierabend vorbereiten. Ab 16.00 Uhr beginnen seine Termine bei den Klienten, bei Menschen mit Behinderungen, die in ihrer eigenen Wohnung leben. Wenn sie nachmittags aus den Behindertenwerkstätten kommen, müssen sie ihren privaten Alltag organisieren. Dabei brauchen sie Unterstützung, zum Beispiel beim Einkaufen, bei der Haushaltsführung, in Finanzfragen oder bei Arztbesuchen.

Die Arbeit selbst planen

Zurzeit beschäftigt sich der Gesundheits- und Krankenpfleger mit fünf Menschen mit Behinderungen in ihrem Zuhause. Für jeden Klienten gibt es einen individuellen Hilfeplan, der genau festlegt, wer wann welche Unterstützung benötigt. „Das Schöne ist: Ich kann meine Termine selbst planen und meine Woche damit flexibel strukturieren“, freut sich der 49-Jährige. „So bleibt auch genug Zeit für mein Hobby.“

In der Freizeit auf der Bühne

Seit zehn Jahren ist Dirk Gehrke Schlagzeuger in der Band „The Porters“, die Irish Folk, Punk und Rock spielt. Die Musiker treten überwiegend mit eigenen Songs auf, und das auf semi-professionellem Niveau: Bei kleineren Festivals bundesweit und im benachbarten Ausland waren „The Porters“ häufiger sogar die Hauptgruppe. Jeden Mittwoch übt die Band für zwei bis vier Stunden in ihrem Probenraum in Düsseldorf, an etwa 20 Wochenenden im Jahr sind sie zu Konzerten unterwegs.

Von Vorbildern gelernt

„Das Musikmachen ist die einzige Konstante in meinem Leben“, schwärmt Dirk Gehrke. Bereits als Dreijähriger schlug er spielerisch mit Besteck auf Töpfe und Schüsseln. Erst mit 18 Jahren saß er zum ersten Mal am Schlagzeug. Im Unterricht lernte er das Instrument nie, er brachte sich alles selbst bei. „Mein erstes Vorbild war Bertram Engel, der Schlagzeuger von Udo Lindenberg und Peter Maffay. Bei einem Udo-Lindenberg-Konzert habe ich eigentlich nur auf den Schlagzeuger geachtet und mir im Laufe der Jahre vieles abgeguckt.“ Mit Leidenschaft und Freude ist er nicht nur für seine Band, sondern auch für die von ihm betreuten Menschen ein wichtiger Taktgeber.