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Ambulant Betreutes Wohnen: „Weil ich hier eigenständig leben kann“

Wie Rene Bieker seit 2007 als erster Klient in der ersten ASG-Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen lebt und warum Ambulant Betreutes Wohnen die Wohnform seiner Wahl ist.

Rene Bieker lebt mit drei anderen Männern in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen im Dichterviertel in Obermarxloh. Das Besondere: „Es war 2007 die erste WG für Ambulant Betreutes Wohnen der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) und ich war ihr erster Bewohner“, erklärt Rene Bieker stolz.

Jeder hat hier ein eigenes Zimmer. Küche, Bäder und das Wohn-Ess-Zimmer teilen sich die Mieter, ebenso die damit verbundenen Pflichten in Bezug auf Ordnung und Sauberkeit. Noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Jeder Bewohner erhält individuelle Unterstützung. Zu Rene Bieker, der seit seiner Geburt körperlich beeinträchtigt ist, kommt morgens und abends ein Pflegedienst, der ihm beim Anziehen und beim Duschen hilft. Dreimal wöchentlich ist für mehrere Stunden außerdem seine Bezugsbetreuerin Astrid da. „Ich mache mit Rene Arztbesuche, helfe ihm bei der Wäsche und beim Einkaufen, bei Anträgen und in Finanzfragen“, erklärt die die Sozialpädagogin der ASG, die in engem Kontakt zu seinem gesetzlichen Betreuer steht. „Manchmal gehen Astrid und ich auch Klamotten kaufen oder ein Eis essen“, freut sich der 32-jährige BVB-Fan, den seine körperliche Behinderung im Alltag sehr einschränkt.

Zu seiner Betreuerin hat er im Laufe der Zeit ein enges, fast freundschaftliches Verhältnis entwickelt. „Er ist immer fröhlich und hat gute eigene Ideen“, beschreibt sie ihren Klienten.

Rene Bieker ist großer BVB-Fan und verbringt einen Teil seiner Freizeit an der Spielkonsole. Bis zum Einzug in die WG lebte er bei seiner Familie in Neumühl. Er ist froh, dass er mit Unterstützung des Ambulant Betreuten Wohnens ein eigenständigeres Leben führen kann als dies beispielsweise in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen möglich wäre. „Ich kann kommen und gehen wann ich will. Mit meinen Mitbewohnern verstehe ich mich. Es geht mir hier gut“, sagt er.