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Ambulant Betreutes Wohnen mit neuem Angebot: Wohnschule

Die meisten Menschen mit Behinderungen leben sehr lange zuhause bei ihren Familien. Ausziehen kommt für sie und die Eltern oft nicht in Betracht. Doch spätestens wenn Mutter und Vater versterben oder sich nicht mehr um ihr erwachsenes Kind kümmern können, stellt sich die Frage: Wo und wie möchte ich leben? Ambulant Betreutes Wohnen ist dann oft eine geeignete Alternative.

Unterstützung im Alltag

Die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) bietet Ambulant Betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften an, in denen mehrere Menschen mit Behinderungen leben und sich die Gemeinschaftsräume wie Bad, Küche und Wohnzimmer teilen. Sie erfahren Solidarität und können ihren Alltag und ihr Zusammenleben gemeinsam gestalten. Einige Klienten leben auch in eigenen Wohnungen. Für jeden der betreuten Menschen gibt es einen Hilfeplan, der genau festlegt, welche Unterstützung der Einzelne benötigt.

„Wir leiten unsere Klienten in ihrem Lebensalltag pädagogisch an, und zwar in allen Bereichen des täglichen Lebens“, erklärt Sozialarbeiter Christian Junghans vom Ambulant Betreuten Wohnen der ASG. Dazu gehören Arztbesuche, Behördengänge, Einkäufe, Ernährung, Finanzen, Freizeit, Haushaltsführung und soziale Kontakte. Die Betreuung findet im Zuhause des Menschen mit Behinderung statt und beginnt in der Regel, wenn der Klient Feierabend hat und aus der Werkstatt zurückgekehrt ist.

Zufriedener und selbstständiger

Mit Unterstützung des ASG-Teams lebt auch Jose Simon in einer eigenen Wohnung. Bis vor vier Jahren wohnte der 46-Jährige noch bei seinen Eltern in Duisburg-Laar. „Es ist gut, dass er jetzt sein eigenes Zuhause hat“, findet sein Vater Wolfgang Simon. „Durch die Arbeit in der Werkstatt und die Unterstützung der Mitarbeiter des Ambulant Betreuten Wohnens ist sein Alltag strukturiert. Er ist dadurch zufriedener und selbständiger geworden.“

 

Stichwort: Wohnschule

Seit Frühjahr 2016 bietet die ASG die „Wohnschule“ an. Sie gibt Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen die Möglichkeit, das Leben in einer Wohngemeinschaft auszuprobieren. Die Interessenten können ihre potenziellen Mitbewohner kennenlernen und unter Anleitung testen, ob sie allein leben können und möchten. Damit soll die Entscheidung „Ziehe ich aus?“ erleichtert werden.

Die Wohnschule ist ein unverbindliches Angebot zum Kennenlernen und dauert in der Regel zwei Wochen. Während dieser Zeit wird jeder Teilnehmer durch die Mitarbeiter des Ambulant Betreuten Wohnens begleitet und unterstützt.

 

Für Fragen stehen die Mitarbeitenden des Ambulant Betreuten Wohnens zur Verfügung:

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